
Ihre Deckenheizungen zum „Smart“-System machen
Wenn Sie schon einmal in einem eiskalten Lagerhaus gestanden haben, wissen Sie, wie schwierig das ist. Man schaltet die Heizung ein – doch eigentlich wird nur die Luft in der Nähe der Decke erwärmt, während die Zehen weiterhin eiskalt bleiben.
Deshalb sind Strahlungsheizungen eine echte Lösung. Sie beeinflussen nicht die Luft im Raum, sondern strahlen die Wärme direkt auf die Menschen und Geräte ab. Doch das wirklich Besondere passiert, wenn man aufhört, manuell Schalter zu bedienen, und stattdessen ein intelligentes System die Steuerung übernimmt.
Sofortige Wärmeabgabe
Das Beste daran: Infrarotstrahler arbeiten extrem schnell – wirklich unglaublich schnell. Anstatt darauf warten zu müssen, dass ein großer Lüfter warme Luft durch den Raum pumpt, werden diese Strahler bereits nach Sekunden heiß. Man kann sie mit intelligenten Relais oder PLC-Modulen verbinden – dadurch wird die Energie direkt an die Heizelemente geleitet. Man spürt die Wärme fast sofort auf der Haut. Es ist, als würde man an einem kalten Tag in Sonnenlicht treten.
Vermeidung von Verschwendung
Niemand möchte um 3 Uhr morgens Geld für die Beheizung eines leeren Lagerbereichs ausgeben. Indem man diese Heizgeräte über Protokolle wie Modbus oder Zigbee mit einem Steuergerät verbindet, kann man die Heizung gezielt steuern. Ich mag es, dafür Bewegungssensoren zu verwenden. Stellen Sie sich vor: Ein Mitarbeiter kommt an einen Arbeitsplatz – die Heizung schaltet sich sofort für ihn ein und ausschalten, sobald er wieder geht. Das ist eine einfache Möglichkeit, Geld zu sparen.
Ein Hinweis zur Stromversorgung
Es gibt jedoch etwas, worauf man achten muss: Da diese Heizgeräte viel Strom verbrauchen, darf man nicht einfach zwanzig davon gleichzeitig einschalten. Wenn man alle 2kW-Heizgeräte zur gleichen Zeit einschaltet, könnte das dazu führen, dass der Sicherungsschalter auslöst – und man muss den Nachmittag damit verbringen, den Fehler zu beheben. Der Trick besteht darin, die Belastung auf verschiedene Phasen zu verteilen oder „versetzte“ Timer im Software-System einzusetzen. So hat man etwas Zeit zwischen den Einschaltvorgängen – und alles funktioniert reibungslos.
Was das für den Alltag bedeutet
Für die Leute, die das Lager betreiben, ist das eine enorme Erleichterung. Kein Herumfummeln mit Thermostaten mehr – und keine Sorge mehr darüber, ob die Heizung wirklich funktioniert. Man legt die Regeln einmal fest – und das System kümmert sich um den Rest. Zudem kann man auf all die sperrigen, hässlichen Rohrleitungen verzichten und stattdessen ein sauberes System an der Decke nutzen, das in Echtzeit über das Geschehen im Raum informiert wird.